PLM – Das Problem Lösungs-Management

Mit dem neuen Verfahren PLM werden Probleme aufgedeckt, für die der “Problem Einreicher” selbst keine Lösung vorschlagen kann. Die Eingaben werden ebenso spontan gemacht, wie beim Vorschlagswesen (obgleich der Eingabe von “spontanen” Verbesserungsvorschlägen meist viel Denkarbeit vorangegangen ist). Anschließend wird der Lösungsprozess durch den Ideenmanager koordiniert.

Auch als Creative Mail bekannt wird das “Problem ohne Lösung” auf die Intranet-Reise geschickt. Es kommt automatisch beim ersten Gutachter an, der sich für die Lösung von Problemen in diesem Bereich qualifiziert hat. Dieser versucht einen Lösungsansatz zu finden, den er in das PLM Formular eingibt und sendet den Vorgang weiter zum nächsten Gutachter. Dieser ergänzt die vorgeschlagene Lösung, stimmt dem Lösungsansatz zu, oder beschreibt eine ganz andere Vorgehensweise. Der Ideenmanager erhält jeweils eine Kopie des Vorganges und kann das Verfahren jederzeit beenden.
Erst wenn diese Experten keine verwertbaren Lösungsansätze finden, das Problem aber als lösungsrelevant erkannt wurde, wird es im Rahmen des KVPs in Form der Gruppenarbeit angegangen.

Effizienterer Umgang mit Personalressourcen, mehr Problemansätze und bessere Identifikation der Mitarbeiter mit Produkten des Unternehmens und dem Unternehmen selbst wird erreicht. Der “Meckerer” wird belohnt, wenn er ein echtes Problem erkannt und gemeinsam mit dem zuständigen Paten gelöst hat. Ein positiver Umgang mit Problemen im Unternehmen sorgt für weniger Verdrossenheit bei denen, die unter den Problemen “leiden”, da sich das Unternehmen auch diesen “Themen” aktiv zuwendet.