TQM

“Über alles andere können wir streiten aber Qualität darf niemals Gegenstand unserer Auseinandersetzung sein”

(Lee Iacocca, US-amerikanischer Manager und Ingenieur, ehemaliger Präsident der Chrysler Corp., geb. 1924)

Die Grundsätze des Total Quality Managements zielen nicht nur auf finanzielle Erfolge, sondern auch auf die Erfüllung der menschlichen Bedürfnisse von Kunden (Service) der Mitarbeiter (Anerkennung) und der Gesellschaft (umweltschonende Produktion). Wenn die Entscheidung fällt, sich dem Total Quality Management zuzuwenden, ist es nur schwer abzuschätzen, welche Auswirkungen dies wirklich für das Unternehmen hat.

Ideenmanagement
Unter Ideenmanagement verstehen wir alles, was kreativ dazu beiträgt Dinge zu verbessern.

Dazu gehören:

1. das Ergebnis im Unternehmen
2. die Motivation der Mitarbeiter
3. die Außenwirkung der Firma
4. die Umwelt
5. die Prozesse im Unternehmen
6. die Organisation
7. die Fertigung
8. die Sicherheit am Arbeitsplatz
9. die Gesundheit

Die Reihenfolge, d. h. die Priorität ist von Unternehmen zu Unternehmen verschieden. Gemeinsam ist allen: besser zu werden.

Fast schon als Nebeneffekt wird die Wettbewerbsfähigkeit erhalten und Kosten gespart, wodurch wiederum Arbeitsplätze gesichert werden, der Mitarbeiter wird wieder ernst und in die Verantwortung genommen, wodurch mehr Freude am Arbeitsplatz erzielt wird und fremdsprachige Mitarbeiter werden besser integriert …. Endlos lang ist die Liste der Vorteile, die ein Ideenmanagement mit sich bringt. Egal, ob es unter dem Namen VVW oder BVW oder KVP usw. im Unternehmen eingeführt wird. Egal, ob jede Technik separat behandelt oder mit einem gemeinsamen Tool verwaltet wird.

Wichtig sind:

Transparenz der Prozesse
hohe Geschwindigkeit der Abwicklung
möglichst gerechte und reproduzierbare Beurteilung
unkomplizierte Prozeduren für Einreicher und Gutachter

Ideenmanagement anstelle von BVW, KVP usw. schafft einheitliche Richtlinien für Verbesserungen im Unternehmen. Der Einsatz eines Tools, mit dem unterschiedliche Workflows abgebildet werden können wird durch entsprechende Anpassung dem KVP und! dem BVW gerecht. Abweichungen werden berücksichtigt, die grundsätzlichen Prozeduren sind ähnlich. Der Vielfalt der Prozesse wird damit Einhalt geboten. Die Intranet basierte Workflow Management Software “i-on”  Innovation Online besitzt diese notwendige Flexibilität zur Gestaltung des Ideenmanagements.

Strategien im TQM

KVP/ PLM / BVW

KVP = koordiniert – kontinuierlicher Verbesserungs Prozess (Gruppenarbeit)

-> Probleme erkennen -> mögl. Ursachen ermitteln -> Lösungsalternativen erarbeiten -> Lösung auswählen -> Lösung umsetzen -> Ergebnis darstellen

Der Begriff kontinuierlicher Verbesserungs-Prozess (KVP) bringt auf prägnante Weise den gesamten Kern verschiedener Konzepte und Methoden für effektivitäts- und effizienz-steigernde Veränderungen von Organisationen zum Ausdruck.

Der Kunde sollte dabei stets die wichtigste Orientierung sein. Alle im Unternehmen ablaufenden Prozesse werden auf ihn ausgerichtet. Er legt die zu produzierende Qualität fest, und die Gesamtleistung wird durch Reduzieren der im Prozess aufgedeckten Verschwendungen kostengünstiger und schneller erbracht.

„Das Ziel von kVP ist die umfassende Verbesserung der Qualität und Effizienz in einem Unternehmen. Diese Zielvereinbarung soll von allen Mitarbeitern getragen werden, sie ist dynamisch angelegt und will keine Ruhekissen auf den Lorbeeren erreichter Teilziele schaffen, sondern in stetigem und immer wieder ablaufenden Prozess höhere Standards setzen und diese von neuem verbessern“ (Agamus 1996).

KVP erfordert 2 Dinge:

1.     den kVP Leitfaden, der die Zielsetzung im Allgemeinen und im Speziellen enthält
2.     die daraus resultierenden und an das jeweilige Unternehmen angepassten kVP Methoden.

Der kVP Leitfaden wird vom Unternehmen erstellt. Er enthält die Zielsetzung des kVP und die Priorität, nach der die einzelnen Komponenten des kVP eingesetzt werden. Oberstes Ziel ist: „die vollste Zufriedenheit des Kunden zu erreichen“ unter Berücksichtigung „wirtschaftlicher Gesichtspunkte“.

Die kVP Methoden sind das Handwerkszeug des kVP Koordinators. Ohne Methoden führt auch der beste Leitfaden nicht zum Ziel. Im folgenden werden sieben Methoden beschrieben und ihre Verwendbarkeit in einem Intranet basierten kVP dargestellt

PLM = spontane Eingabe, gezielte Lösungssuche – Problem Lösungs Management (Problem sucht Ideen)

BVW  = spontan – Verbesserungs-Vorschlags-Wesen  (Einzel- oder Gruppenarbeit)

Mit dem Verfahren PLM werden Probleme aufgedeckt, für die der “Problem Einreicher” selbst keine Lösung vorschlagen kann. Die Eingaben werden ebenso spontan gemacht, wie beim Vorschlagswesen (obgleich der Eingabe von “spontanen” Verbesserungsvorschlägen meist viel Denkarbeit vorangegangen ist). Anschließend wird der Lösungsprozess durch den Ideenmanager koordiniert, d. h. dies kann in KVP Sitzungen erarbeitet werden.

Gutachter oder “Paten” stellen sich für verschiedene Aufgaben- oder Problem-Bereiche zur Verfügung. Der Ideenmanager gibt die Problembeschreibung an den jeweils zuständigen Paten, um Lösungsansätze zu erarbeiten. Erst wenn diese Experten keinen Lösungsansatz finden, das Problem aber als Lösungsrelevant erkannt wurde, wird es im Rahmen des kVPs in Form der Gruppenarbeit angegangen.

Effizienterer Umgang mit Personalresourcen, mehr Problemansätze und bessere Identifikation der Mitarbeiter mit Produkten des Unternehmens und dem Unternehmen selbst wird erreicht. Der “Meckerer” wird belohnt, wenn er einechtes Problem erkannt und gemeinsam mit dem jeweiligen Paten gelöst hat. Ein positiver Umgang mit Problemen im Unternehmen sorgt für weniger Verdrossenheit bei denen, die unter den Problemen “leiden”, da sich ds Unternehmen auch dieser “Sorgen” aktiv zuwendet.